Rückblicke

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Frühjahrswanderung

…im Regen unterwegs zwischen Rhein und Eifel

Hier stiegen die unerschrockenen Wanderer aus, während die anderen die Fahrt durch die Vulkanlandschaft bis zur Endstation Engeln fortsetzten, um sich dort ein wenig die Füße zu vertreten.  Nach einem kräftigen Schluck aus dem Sauerbrunnen stieg die mutige Wanderschar -die Ruine Olbrück zur Rechten fest im Blick -unerschrocken im peitschenden Regen entlang der Bahngleise nach oben, um nach zwei Stunden Marsch in der wohlig warmen Vulkanstube dem Rest der Truppe in die Arme zu fallen. Den Imbiss hatte man sich redlich verdient, die nassen Kleider wurden vor dem Kamin zum Trocknen aufgehängt und nach der Stärkung war man sogar bereit, auch den Abstieg wieder unter die Sohlen zu nehmen. Dafür wurde man zur Hälfte der Strecke mit den ersten Sonnenstrahlen belohnt. In Oberzissen stieg man wieder in die Schmalspurbahn und ließ sich von den fußkranken Vereinskameraden gebührend feiern und zu Tale begleiten.

Regen, Sturm und Kälte sind für die meisten Südtiroler Fremdwörter und so waren die widrigen Wetterverhältnisse auch kein Grund, die Teilnahme an der diesjährigen Frühjahrswanderung zu verweigern. So konnten die beiden Wanderführer Ingolf Dorn und Egon Santer die rekordverdächtige Anzahl von dreißig Erwachsenen und zwei Kinder am Bahnhof in Brohl am Rhein begrüßen, um mit der Brohltalbahn (Vulkan-Express) in anderthalbstündiger Fahrt die Rheinhöhen zu erklimmen. In gemächlicher Fahrt ging es durch das Brohltal in die Höhe vorbei am Mineralbrunnen Tönissteiner Sprudel und der Schweppenburg. Durch einen Tunnel und über eine exponierte Brücke erreichte man vorbei an den Trasshöhlen die Orte Nieder- und Oberzissen mit ihren malerischen Bahnhöfen aus gebietstypischem Tuffstein. 

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